Blick in die Automobilindustrie im Jahr 2026: Die Komplexität der Analysearbeit übertrifft alles Erwartete. Um die aktuelle industrielle Entwicklung präzise zu beobachten, müssen „zwei Kombinationen“ erreicht werden: Erstens sollte die Automobilindustrie im Rahmen der makroökonomischen Entwicklung betrachtet werden, um ihre Entwicklungstendenzen zu analysieren. Es ist wichtig, nicht nur die Sichtweise der Branche selbst zu verfolgen, sondern die Industrie aus einer übergeordneten Perspektive zu betrachten, um die Entwicklungsgesetze tiefer zu verstehen. Zweitens kann die makroökonomische Lage durch die Entwicklungstendenzen der Automobilindustrie reflektiert werden. Als tragende Säule der Volkswirtschaft spiegeln sich die Trends der Automobilbranche oft in der Gesamtwirtschaft wider. Nur durch diese gegenseitige Bezugsnahme können die Charakteristika und Tendenzen der Automobilindustrie präziser erfasst werden. Aus dieser Perspektive ergeben sich die folgenden zwölf Entwicklungsrichtungen.

1. Die strategische Bedeutung der Automobilindustrie für das Land wird weiter unterstrichen
In Zukunft wird die Rolle der Automobilindustrie im nationalen Wirtschafts- und Innovationsystem weiter an Bedeutung gewinnen.
Aus wirtschaftlicher Perspektive beträgt das Einkommen der Automobilindustrie etwa 10 % der gesamten verarbeitenden Industrie, und der Anteil des Automobilkonsums am Gesamtumsatz der sozialen Konsumgüter liegt ebenfalls bei etwa 10 %. Zudem verzeichnet die Branche eine langfristig relativ stabile Wachstumsrate und spielt eine unersetzbare Rolle bei der Stabilisierung des Wirtschaftswachstums und der Erwartungen.
Aus der Perspektive der Öffnung nach außen hat sich die Automobilindustrie im Kontext der Förderung einer hochwertigen Öffnung zu einem Schlüsselbereich entwickelt, der die hochwertige Produktionskapazität Chinas repräsentiert und an globalen Wettbewerben und Zusammenarbeit teilnimmt.
Aus der Perspektive der technologischen Innovation sind in der intelligenten Phase Technologien wie Halbleiter und künstliche Intelligenz oft die ersten, die in der Automobilbranche auf großflächige Umsetzung stoßen und zu wichtigen Anwendungsszenarien für neue Produktivkräfte werden. Ohne die Anziehungskraft solcher bedeutenden Szenarien können viele neue Technologien und Geschäftsmodelle kaum ausreifen. Daher ist die Automobilindustrie nicht nur ein Schlüsselelement für ihre eigene Entwicklung, sondern wird zunehmend zur zentralen Kraft, die technologische Innovation vorantreibt.
Darüber hinaus ist autonomes Fahren zu einem wichtigen Schwerpunkt des internationalen Technologiewettbewerbs geworden, und China hat bereits einen gewissen Vorsprung in diesem Bereich erzielt. In den nächsten fünf Jahren wird chinesisches autonomes Fahrkonzept mit multinationalen Automobilherstellern tiefgreifend integriert werden, und einige Technologien werden schrittweise global eingesetzt werden.
2. Die Industrie entwickelt sich zu einem neuen Entwicklungsmodell mit hoher Rentabilität, hoher Technologie und hoher Wertschöpfung
Derzeit steht die traditionelle Entwicklungsmethode, die auf Größe und Kosten abzielt, vor Herausforderungen. Die Automobilindustrie muss neue Modelle erkunden, deren Kern sich in „drei Hochs“ zusammenfassen lässt:
Hochtechnologie-getrieben: Mit der tiefgreifenden Integration von Technologien wie künstlicher Intelligenz und großen Modellen in die Automobilindustrie, wandelt sich diese von traditioneller Gerätefertigung hin zu einer Hochtechnologiebranche. In Zukunft wird die Kernkompetenz von Unternehmen stärker auf Innovationsfähigkeit als nur auf Fertigungskapazitäten ausgerichtet sein.
Hohe Rentabilität als Grundlage: Hochtechnologie bedeutet hohe Investitionen und schnelle Iterationen, was eine angemessene Rentabilität als Absicherung erfordert, um nachhaltige Entwicklungsweisen zu vermeiden.
Hoher Wert anerkannt: Der Aufbau eines neuen Modells erfordert die Unterstützung des Kapitalmarkts und des Finanzsystems. Nur durch die hohe Marktwertschätzung kann ein Unternehmen einen positiven Kreislauf schaffen und kontinuierlich in technologische Forschung und globale Expansion investieren.
3. Der inländische Automobilmarkt erreicht eine Phase mit hohen Absatzmengen und niedrigem Wachstum
Kürzliche Gespräche mit mehreren Automobilherstellern zeigen, dass die Unternehmen selbstbewusst in ihre Entwicklung gehen, aber die Branche allgemein der Ansicht ist, dass sie im nächsten Jahr zahlreiche Herausforderungen bewältigen muss. Der Konsens ist, dass der inländische Automobilmarkt ab 2026 in einen neuen Zyklus mit „hohen Absatzzahlen und niedrigem Wachstum“ eintreten wird. Es wird erwartet, dass der Jahresabsatz voraussichtlich 28 Millionen Einheiten überschreiten wird und bis 2030 stabil bei etwa 30 Millionen Einheiten liegen wird, wodurch eine grundlegende Größe erreicht wird. Wichtige Wachstumsimpulse werden in Zukunft stärker aus internationalen Märkten kommen.
4. Die Anteil der Elektrofahrzeuge am Gesamtbestand steigt rasant
Neue Energieautos bleiben die Kernkraft für das Wachstum der Industrie. Es wird erwartet, dass der Absatz von neuen Energieautos in China (einschließlich Exporte) im Jahr 2026 voraussichtlich 20 Millionen Stück überschreiten wird. Diese Größe hat eine symbolische Bedeutung – von früheren Verkaufszahlen von nur einigen Zehntausend auf die bevorstehende Ära von 20 Millionen zeigt die Entwicklung der chinesischen neuen Energieautos eine Geschwindigkeit, die weltweit Aufmerksamkeit erregt.
Es ist zu beachten, dass die Branche stärker auf den Anteil von Neuwagen an der Gesamtflotte achten sollte, anstatt sich nur auf die Durchdringungsrate zu konzentrieren. Der Anteil an der Gesamtflotte hat bereits 2025 mehr als 10 % erreicht und wird voraussichtlich 2026 auf 15 % steigen, mit einer Prognose von 30 % bis 2030. Aus der Perspektive der Gesamtflotte bietet die Elektromobilität noch beträchtliches Entwicklungspotenzial.
5. Die neue Generation der Batterietechnologie erreicht die Phase der industriellen Umsetzung
Die Batterietechnologie ist das Kernkompetenzzentrum von Neuwagen mit alternativen Antrieben. In den letzten Jahren sind Festkörperbatterien zum Branchenfokus geworden. Einige Automobilhersteller haben bereits angekündigt, bis 2026 Festkörperbatterien in Fahrzeugen einzusetzen, doch Branchenexperten gehen davon aus, dass es sich höchstwahrscheinlich um "quasi-Festkörper"-Batterien handeln wird. Voraussichtlich wird die vollständige Festkörperbatterie um 2027 in die Phase der kleinen Demonstrationsanwendungen eintreten.
In der technologischen Entwicklung konvergiert die Richtung der All-Solid-State-Batterien schrittweise. Die Sulfidroute hat bereits die Industrialisierungsphase erreicht, während die Oxidroute und andere Routen die Forschung und Entwicklung beschleunigen. Insgesamt zeigt sich ein Trend von „vielfältiger Entwicklung und schrittweiser Fokussierung“. Aufgrund von Kostenbeschränkungen werden All-Solid-State-Batterien zunächst hauptsächlich in hochwertigen Fahrzeugmodellen eingesetzt. Es wird erwartet, dass bis 2030 All-Solid-State-Batterien mit einer Energiedichte von 500 Wh/kg eine erste großflächige Anwendung erreichen werden.
6. Assistierte Fahrzeuglenkung erreicht eine großflächige Verbreitung
China hat im Bereich der Fahrerassistenzsysteme bereits einen gewissen Führungsanschluss gegenüber Europa, Japan und Südkorea erreicht. Das Jahr 2026 wird ein entscheidendes Jahr für die großflächige Verbreitung der Fahrerassistenzsysteme sein. In letzter Zeit haben mehrere Anbieter von intelligenten Fahrzeuglösungen und Automobilhersteller Ziele für eine beschleunigte Verbreitung vorgestellt, wobei es darum geht, die Fahrerassistenzsysteme von der "Zehntausend-Yuan-Ära" in die "Tausend-Yuan-Ära" zu bringen. Die Kostensenkung wird die rasche Verbreitung der Fahrerassistenzsysteme unterstützen, und L2-Fahrerassistenzsysteme werden zur Serienausstattung von Mainstream-Modellen, deren Penetrationsrate voraussichtlich über 70 % liegen wird; noch markanter ist, dass auch günstige Elektroautos im 100.000-Yuan-Bereich in der Regel mit Fahrerassistenzsystemen ausgestattet sein werden. Die großindustrielle Fähigkeit der chinesischen Lieferkette ist der entscheidende Stützpfeiler für diese Durchbrüche.
7. Dauerhafte Durchbrüche in Schlüsseltechnologien der Intelligenz
Mit den konzentrierten Investitionen von Automobilherstellern, Chipunternehmen und intelligenten Fahrensunternehmen werden Schlüsseltechnologien wie Fahrzeugberechnungskraft, große Chips und Fahrzeugmodelle voraussichtlich kontinuierliche wegweisende Durchbrüche erzielen. Automobilunternehmen beschleunigen ihre Transformation in „künstlich-intelligente Technologieunternehmen“, und Investitionen in die Intelligenz haben sich zu einem Branchenkonsens entwickelt. Egal ob eigenständige Forschung oder gemeinsame Entwicklung, kein Unternehmen wird seine Investitionen in den Bereich der Intelligenz reduzieren.
8. Die Auslandspräsenz von Automobilen zeigt einen sprunghaften Wachstumsschub, eine regionale Expansion und eine Modellaktualisierung.
Die Expansion ins Ausland ist zu einem wichtigen Wachstumsmotor der chinesischen Automobilindustrie geworden. Bis 2026 wird der Export chinesischer Autos (einschließlich Verbrenner und Neuwagen) voraussichtlich 8 Millionen Einheiten erreichen, und bis 2030 soll die Versorgung des ausländischen Marktes 10 Millionen Einheiten erreichen. Im Exportportfolio sind Neuwagen die Hauptwachstumsquelle. Der Markt des „Globalen Südens“ entwickelt sich zu einer neuen Expansionsrichtung, während Europa weiterhin ein strategischer Markt mit hohem Wert bleibt. Das Exportmodell entwickelt sich von einem reinen Handelsexport hin zu einem diversifizierten und lokalisierteren Ansatz, um den komplexen globalen Veränderungen gerecht zu werden.
9. Multinationale Automobilhersteller beschleunigen ihre Transformation, um den Veränderungen auf dem chinesischen Markt zu begegnen
Derzeit gibt es in China etwa 45 multinationale Automobilhersteller und über 100.000 Unternehmen für Autoteile, darunter mehr als 10.000 ausländische und Joint-Venture-Unternehmen, was die wichtige Stellung multinationaler Unternehmen in der Branche unterstreicht. In den letzten Jahren sind jedoch multinationale Automobilhersteller mit einer "Schereffekt"-Veränderung im Marktgeschehen konfrontiert: Vor fünf Jahren machten Joint-Venture-Marken etwa 64 % des chinesischen Pkw-Marktes aus, heute liegt der Anteil der Eigenmarken bereits bei 65 %.
Transnationale Automobilhersteller müssen dringend tiefgreifende Anpassungen vornehmen, die sich in zwei Hauptaspekten zeigen: Erstens „In China, für China“, was bedeutet, die Forschungsinvestitionen in China zu erhöhen, ein eigenständiges F&E-System aufzubauen und Managemententscheidungen lokal auszurichten. Das bisherige Modell „F&E im Ausland, Entscheidungen im Ausland, Produktion im Inland“ hat sich grundlegend verändert, und „F&E im Inland, Entscheidungen im Inland“ ist zur neuen Tendenz geworden. Zweitens „In China, für die Welt“, also die in China erzielten Forschungsergebnisse und Produkte auf den globalen Markt zu bringen, um durch die überseeische Netzwerke und Markenvorteile multinationaler Unternehmen eine Verbindung zwischen chinesischer Technologie und dem globalen Markt herzustellen. Dies bietet auch einen neuen Weg für die Expansion chinesischer Automobilunternehmen ins Ausland.
10. Die Automobilindustrie und Robotik sowie die niedrige Luftwirtschaft beschleunigen die Integration
Die Automobilindustrie bildet eine tiefgreifende Integration mit Embodied Robotik und der Low-Altitude-Economy. Dies basiert hauptsächlich auf zwei gemeinsamen Grundlagen: Erstens teilen sich die drei Bereiche in der Lieferkette stark (mit einer Übereinstimmungsrate von etwa 70 %); zweitens durchbricht künstliche Intelligenz als einheitliche technologische Basis die industriellen Grenzen.
Derzeit zeigt die Grenzüberschreitung eine Tendenz zur „bidirektionalen Integration“: Automobilhersteller expandieren in den Bereichen Robotik und niedrige Luftwirtschaft, während Robotik-Zulieferer in die Automobilzulieferkette eintreten. Diese Integration hat sich bereits 2025 in Anfängen manifestiert und wird voraussichtlich 2026 eine tiefere Phase erreichen. Neue industrielle Formen sind bereits entstanden, viele Unternehmen bedienen gleichzeitig diese drei Bereiche und lassen sich nicht allein durch eine einzelne Branche definieren. Daher haben relevante Branchenverbände bereits grenzüberschreitende Plattformen gegründet, um gemeinsame Probleme dieser Unternehmen bei der Kundengewinnung, Standardsynchronisation usw. zu lösen.
Im Jahr 2026 wird voraussichtlich mehr Automobilhersteller auf den Robotik- und Low-Altitude-Economy-Markt ausweichen, und die Trend der interdisziplinären Integration wird deutlicher werden. Beispielsweise haben LiDAR-Unternehmen wie RoboSense und Valeo, die ursprünglich hauptsächlich der Automobilindustrie dienten, im zweiten Quartal 2025 eine sechsfache Steigerung im Robotikgeschäft verzeichnet, was den Trend der Integration anschaulich verdeutlicht.
Elf. Der Automobilservice wird zum neuen Wachstumsmotor der Branche.
Mit der Verengung der Gewinnspanne in der Fertigung muss die Automobilindustrie sich auf Dienstleistungen ausweiten. Der Inhalt von Automobil-Dienstleistungen geht weit über traditionelle Wartung, Finanzen und Versicherungen hinaus. Neue Dienstleistungen wie digitale Services, Software-Updates, Energie-Dienstleistungen und KI-gestützte Fern-Diagnosen sind schnell aufgestiegen und bilden eine vielfältige Branche aus „traditionellen + neuen Dienstleistungen“. Diese Dienstleistungen können entweder direkt von Automobilherstellern angeboten werden oder werden die Entwicklung von Dritt-Dienstleistern vorantreiben und zu einer „zweiten Wachstumskurve“ der Automobilindustrie werden. Laut Prognose könnte der Markt für nachgelieferte Dienstleistungen für intelligente neue Energieautos bis 2030 5 Billionen Yuan erreichen, was etwa dem Umfang der Automobilfertigungsbranche (etwa 4 Billionen Yuan) entspricht.
12. Die Schwerpunkte der Branchenpolitik verlagern sich auf Regulierung und Förderung des Konsums
Mit der rasanten Entwicklung der Industrie werden die Herausforderungen für die Automobilbranche immer komplexer, und das politische System muss den Anforderungen der neuen Phase gerecht werden. Im Jahr 2026 müssen folgende drei Aspekte besonders beachtet werden:
Erstens die Sicherheitsfrage. Mit dem kontinuierlichen Anstieg von Verkaufszahlen und Fahrzeugbeständen ist die Autobedienung zum zentralen Anliegen der gesamten Gesellschaft geworden. Es muss strikt an der Sicherheitsgrenze gehalten und die Standards sowie die Aufsicht verstärkt werden.
Zweitens die Frage der Entwicklung. Die Wirtschaftskonferenz des Zentralkomitees hat klar gefordert, die „Innenrollung“ und den unlauteren Wettbewerb in der Branche zu verhindern. Die Automobilindustrie muss als erste das traditionelle Modell durchbrechen und ein ökologisches System für einen gesunden Wettbewerb aufbauen, wobei die Politik eine verstärkte Lenkung und Unterstützung leisten sollte.
Drittens die Balance zwischen Regulierung und Innovation. Mit der Umsetzung von Pilotprojekten für L3-Autonomfahrzeuge und der beschleunigten Integration von L2-, L3- und L4-Technologien stellt sich die Herausforderung, wie man intelligente Innovationen unterstützen kann, während gleichzeitig Risiken effektiv abgewehrt werden.
Darauf aufbauend wird die Automobilpolitik 2026 ein „dreifaches Ansatzkonzept“ präsentieren: Standardisierung, strengere Regulierung und verstärkte Normen. Gleichzeitig wird die Politik weiterhin Maßnahmen ergreifen, um den Autokonsum zu fördern, Elektrofahrzeuge als wichtiges Instrument zur Ausweitung der Binnennachfrage nutzen, das Potenzial der Niedriglohnmärkte gezielt erschließen und durch die Verbesserung der Nutzungsumgebung wie Ladestationen, Reparaturdienste und Finanzierungen einen langfristigen, systematischen Mechanismus zur Steigerung des Konsums schaffen.
Nur durch die Kombination von wirtschaftlichen Anreizen und Umweltoptimierung kann der chinesische Automarkt stabil und gesund entwickelt werden und eine solide Grundlage für das nationale Wirtschaftswachstum bieten.
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