Das Crimpprozess ist der Kern zur Gewährleistung eines stabilen Stromflusses in Automobilkabelbäumen. Seine Qualität muss drei Standards erfüllen: 100 % Metallüberzug, keine Beschädigung der Leitungen und keine Verformung der Klemmen. Durch Kaltprägen mit Formen entsteht eine metallische Verriegelungsstruktur zwischen Klemme und Leitung, wodurch die Kupferdrähte vollständig und gleichmäßig umhüllt werden. Der Crimpbereich ist glatt und fest und kann mehr als 1000 Vibrationstests bestehen.

Wenn die Presshöhenabweichung 0,2 mm überschreitet oder die Matrize verschlissen ist, können sich Mängel wie Kupferdrahtausbleichen oder Brüche leicht einstellen, was zu einem 3- bis 5-fachen Anstieg des Kontaktwiderstands führt und Risiken für lokale Erwärmung oder sogar Brand verursacht. Ein Elektrofahrzeug wurde bereits aufgrund von schlechter Verpressung und Kontaktfehlern zurückgerufen.
Die Wasserdichtheitsklasse ist die entscheidende Schutzfunktion für Kabelbäume in komplexen Umgebungen. Kabelbäume, die den IPX7-Standard erfüllen, verwenden eine dreifache Auslegung mit Dichtung, Wassersperre und Wellrohr, die eine 30-minütige Eintauchtiefe von 1 Meter gewährleistet, während die innere Trockenheit erhalten bleibt. Die Wassersperre behält ihre Elastizität von -40°C bis 125°C, und das Wellrohr wirkt effektiv dämpfend und verschleißfest.
Bei unzureichender Wasserdichtheit kann Feuchtigkeit leicht in das Kabelbaum eindringen, was zu Korrosion der Leitungen und Signalverzögerungen führt. In schweren Fällen kann dies sogar zu Kurzschlüssen im ECU führen. Ein SUV beispielsweise erlitt aufgrund von verschlissenen Wasserdichtungsbuchsen am Türkabelbaum einen Wassereinbruch, der zum Absturz des Fahrzeugs führte.
Die Crimpung und Wasserdichtigkeit bilden gemeinsam die Sicherheitsreserve des elektrischen Systems. In Hochtemperaturbereichen wie dem Motorraum müssen Kabelbäume gleichzeitig eine hohe Ablösekraft (≥200N) und eine IPX9K-Wasserdichtigkeitsklasse aufweisen; im Unterbodenbereich müssen sie Salzsprühnebeltests bestehen und Schmutz sowie Schotter widerstehen. Hochspannungskabelbäume in Neufahrzeugen müssen zudem eine Impedanz von ≤50μΩ haben und mit Abschirmung sowie flammhemmenden, wasserdichten Hülsen ausgestattet sein, um elektromagnetische Störungen und Stromlecks zu verhindern.

Mit vollautomatischer Crimp-Technologie (Genauigkeit ±0,01 mm) und IPX8-Zertifizierung kann die Fehlerquote auf ein Zwanzigstel der manuellen Crimpung reduziert werden. Mit der Entwicklung des autonomen Fahrens könnten "intelligente Leitungsbücher" in Zukunft den Crimpzustand in Echtzeit überwachen und die Sicherheit weiter erhöhen.
Das Kabelbündel ist wie der "unsichtbare Wächter" des Autos, dessen millimetergenaue Fertigung und strenge Wasserdichtigkeitstests direkt die Sicherheit und Zuverlässigkeit des gesamten Fahrzeugs betreffen.
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